Damen NLB: Jill Wildberger zu rapid für Luzern Teil 3

Für YSZ’s neu formierte NLB-Damen begann die Saison 26/27 mit einem Heimspiel gegen Rapid Luzern. Anhand der Aufstellungen starteten Jill Wildberger, Mara Aebersold und Mo Förstel in der klaren Favoritenrolle. Und dies bestätigten sie auch eindrücklich.

Die beiden Neuzugänge eröffneten den Nachmittag. Aebersold tat sich gegen die kurzen Noppen von Kim Kehret keine Blösse und feierte einen gelungenen Einstand im YSZ-Trikot. Dagegen tat sich Förstel, im ersten Match gegen den früheren Verein, zu Beginn schwer und musste sich der langjährigen NLA-Spielerin Olga Koop in vier Sätzen geschlagen geben. Besser machte Förstel es dann gegen Kehret und siegte im Noppen-Duell klar in drei Sätzen, während auf dem Nebentisch Wildberger auf Karin Opprecht traf.
Für die Kunststudentin, die neu die Herrenlizenz beim TTC Emmen löst, war es das dritte Meisterschaftsspiel der laufenden Saison (1. Liga und 2. Liga TTVI) und alle gegen den gleichen Verein (bisherige Bilanz von 5:1). Und nach den grossartigen Siegen über Fabian Lichtin und Michael Frass bezwang das YSZ-Eigengewächs nach einem dominanten 3:0 mit Opprecht zum dritten Mal innert elf Tagen eine Rapid-Legende! Damit lancierte die Stadtzürcherin ihre Partie so richtig. Denn nachdem Aebersold es ihr gegen Opprecht gleich tat, glückte Wildberger im Duell mit Koop der Coup. Zwar verpasste sie ihre Chance mit 2-0 in Führung zu gehen, nach dem ebenso bitter verlorenen dritten Satz schaltete Wildberger aber nochmal zwei Gänge höher und rang die höher klassierte Kontrahentin doch noch nieder.

Somit ging das Heimteam mit einem Zwischenstand von 5:1 ins Doppel, wo man auf die Paarung Aebersold/Wildberger setzte. Und die beiden Freundinnen rechtfertigten diesen Entscheid eindrücklich, als sie Koop/Opprecht ohne Satzverlust besiegten und damit den Sieg ihrer Mannschaft vor den letzten Einzeln bereits sicherten. Auf den vierten Punkt musste man dann erfreulicherweise ebenfalls nicht lange warten. Wildberger gewann gegen Kehret auch ihr drittes Einzel, ehe Förstel, trotz eines kurzen Aussetzers, ihre ex-Präsidentin komfortabel niederrang und damit den angestrebten achten Sieg sicherte. Dass Aebersold, die nun ein Austauschsemester in Italien beginnt, in ihrem letzten Match Koop sehr ärgerlich unterlag, war somit nur noch Resultatkosmetik.


Young Stars ZH II 8-2 Rapid Luzern

Mara Aebersold (B15) 3-0 Kim Kehret (C8): 11-8, 11-7, 11-8
Mo Förstel (B14) 1-3 Olga Koop (A16): 12-10, 7-11, 10-12, 6-11
Jill Wildberger (B13) 3-0 Karin Opprecht (C8): 11-3, 11-9, 11-7
Förstel 3-0 Kehret: 11-6, 11-6, 11-5
Aebersold 3-0 Opprecht: 11-4, 11-3, 14-12
Wildberger 3-2 Koop: 11-9, 12-14, 9-11, 11-9, 11-8
Aebersold/Wildberger 3-0 Koop/Opprecht: 11-9, 12-10, 11-9
Förstel 3-1 Opprecht: 11-5, 3-11, 11-2, 11-3
Wildberger 3-0 Kehret: 11-4, 11-3, 11-6
Aebersold 1-3 Koop: 11-9, 15-17, 3-11, 4-11

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