Der TTC YSZ verkündet schweren Herzens, dass sein Spitzenspieler Noe Keusch in der Saison 2026/27 für den TTC Bietigheim-Bissingen in der 3. Bundesliga antreten wird und damit nicht mehr am Meisterschaftsbetrieb in der Schweiz teilnehmen kann. Keusch löste in der Saison 2016/17 seine erste STT-Lizenz, nachdem er zwei Monate zuvor an der School Trophy den Titel bei den U9 Knaben gewann. In den darauffolgenden zehn Jahren durchlief er die YSZ-Nachwuchsabteilung und war massgeblich an sämtlichen Erfolgen des Vereins beteiligt, allen voran der Wiederaufstieg in die STTL im 2023 nach elf Jahren Abstinenz, neun Schweizermeistertitel beim Nachwuchs (darunter der unvergessliche U15-Einzeltitel vor vier Jahren) und zuletzt auch vier Medaillen bei der Elite.
Der gerade mal 19-jährige Keusch ist in der laufenden Spielzeit zur klaren Nummer eins der Mannschaft avanciert und liegt mit einer Bilanz von 19:4 auf Platz zwei in der Spieler-Rangliste der Liga! “Sportlich gesehen ist es ein gigantischer Verlust, den wir wohl nicht kompensieren können. Kein Spieler hat unsere erste Mannschaft und ganz YSZ in den letzten Jahren so sehr geprägt wie Noe”, so YSZ-Präsident Emre Imamoglu, “Aber gleichzeitig ist es auch ein grosser Erfolg für den Verein, dass einer unserer Junioren bei uns zu den allerbesten Spielern der ganzen Schweiz avanciert ist hat und nun für seine sportliche Entwicklung den Schritt in die Bundesliga machen muss. Wir können ihm nur danken für alles, was er für den Verein geleistet hat!”
In Bietigheim-Bissingen wird Keusch in einem 4er-Team im vorderen Paarkreuz eingesetzt und könnte dort allenfalls auch auf Landsmann Elias Hardmeier (Effeltrich) treffen. Der aktuelle Schweizermeister, dessen akademische und spielerische Laufbahn jener von Keusch extrem ähnelt, hatte in der Saison 23/24 ebenfalls für Bietigheim gespielt.
Statement Keusch: “Einerseits freue ich mich sehr auf den Wechsel…neue Challenge, neue Liga, andere Spieler und noch mehr Drive nach oben. Dass ich dafür meinen Herzensrein verlassen muss tut aber natürlich sehr weh. Ich wäre vielleicht nie dahin gekommen, wo ich jetzt bin ohne den Verein und den Leuten, die mich auf dem Weg unterstützt haben und dafür bin ich allen unendlich dankbar! Es wird sicher ein anderes Gefühl sein nicht mehr für YSZ zu spielen aber ich ich glaube auch, dass es Zeit ist für den nächsten Schritt in Richtung Weltspitze.”
Seinen letzten Auftritt vor heimischem Publikum wird das Supertalent dann am kommenden Wochenende im Playoff-Halbfinal gegen Schweizermeister Carouge absolvieren. “Es wird mein erstes Playoff-Spiel. Natürlich ist das ein sehr schwieriger Gegner, aber wir werden unsere Chancen haben und unser Bestes geben. Ich bin wirklich gehyped noch einmal mit diesem Team ein Match bestreiten zu können und werde jeden Moment geniessen.”


