Im letzten Match der Saison gastierte YSZ 7 beim Tabellennachbaren Zürich-Affoltern 7 in einem wortwörtlichen Kampf um den Ligaerhalt. Die Ausgangslage war für die Young Stars dabei suboptimal. Philipp Rentsch und die Gebrüder Naef, Marius und Nicolas, mussten mindestens 7-3 gewinnen (mit einer Satzdifferenz von +6), sonst müsste man den Gang in die 5. Liga antreten.
Die Mission begann aber sehr schlecht. Rentsch unterlag Hung Sun Tam chancenlos und Spitzenspieler Marius Naef verspielte gegen Vitaly Chernik eine 2:0-Führung. Zwar rettete sich der jüngere Naef am Ende doch noch über die Ziellinie, da sein Bruder aber Yong Zhang mit 10-12 im Entscheidungssatz unterlag, wurde die Ausgangslage für die Gäste umso schwieriger. Und besser wurde es anschliessend auch nicht.
Denn von der Führung beflügelt spielte das Heimteam richtig stark auf und ging in allen Einzeln mit 2:0 in Front. Schlimmer noch, Nicolas Naef kam dann im dritten Satz komplett unter die Räder. Somit mussten nicht nur seine zwei jüngeren Teamkollegen beide eine mirakulöse Aufholjagd vollbringen, in der Folge würden auch noch maximal zwei Satzverluste zugelassen sein. So weit sollte es aber leider nicht mal mehr kommen. Trotz guter Leistung war Rentsch nicht mehr in der Lage das Ruder rumzureissen und der Abstieg war besiegelt. So war das legendäre Comeback von Marius Naef, der mit einer Siegesquote von 75% die Saison auf Platz sieben der Spieler-Rangliste beendet, gegen Zhang bereits nicht mehr relevant.
In der Folge nahm die Intensität der Partie stark ab, sodass es nicht mehr lange dauerte bis der 6:4-Erfolg von Affoltern feststand. Rentsch/Marius Naef gewannen das Doppel, bevor Rentsch sich im Duell mit Zhang den grössten Sieg seines Lebens sicherte und den um fünf Klassierungen stärker einzuschätzenden Penholder-Spieler souverän niederrang. Da die Naefs aber ihre letzten Einzel beide 3-0 verloren, konnte dies die Niederlage nicht mehr verhindern.


