Dieses Jahr wurde die regionale Ausscheidung für die Nachwuchs-Mannschaftsschweizermeisterschaft bereits Mitte Januar ausgetragen. Wie schon jedes Jahr seit 2021 war YSZ dabei in allen drei Kategorien (U13, U15, U19) vertreten. Die Jüngsten waren in Kloten zu Gast, die U15 empfingen in der einheimischen Turnhalle Balgrist die Konkurrenz und die U19 standen in der Tischtennisgarage in Seebach im Einsatz.
U13
Vergangener Juni hatte YSZ in Schaffhausen an der Endrunde in dieser Kategorie den dominantesten Titelgewinn aller Zeiten gefeiert (viermal 6:0, einmal 6:1). Da die vier Schweizermeister nun allesamt in eine höhere Altersklasse gerutscht sind, durfte Meistertrainer Markus Baumann an jenem Samstag Nachmittag eine brandneue Equipe betreuen: Ethan Perez, Kelian Morandi, Arthur Porritt und Khean Buchweitz waren entschlossen ihren Verein an der nationalen Endrunde zu vertreten und legten dementsprechend fulminant los.
Im ersten Match gegen Gastgeber Kloten glückte den Jungs sogar das perfekte Spiel. Nach gerade mal einer halben Stunde siegten Ethan, Khean und Kelian glatt mit 6-0 ohne einen einzigen Satz abzugeben. Da dieses Jahr nur drei Mannschaften an der Qualifikation teilnahmen, wussten die YSZ’ler damit, dass ein Sieg im zweiten Spiel gegen Zürich-Affoltern ihnen die Qualifikation garantieren würde. Zwar musste der in die Aufstellung gerückte Arthur sich im Startspiel geschlagen geben, doch Ethan’s 3:0-Sieg und der erkämpfte Erfolg von Khean über Giorgio Scalari gaben den Young Stars ein erstes Polster. Dies beflügelte die Jungs sichtlich. So taten sich Arthur und Khean anschliessend keine Blösse, während Ethan gegen Scalari trotz verlorenen ersten zwei Sätzen das Blatt wenden konnte! Mit dem tollen Erfolg im Doppel von Khean/Kelian war der Arbeitstag der Junioren dann beendet und die Qualifikation für die Endrunde im Sommer gesichert, wo sie sich dann mit den besten Mannschaften der Schweiz messen werden können.
U15
In der Turnhalle Balgrist traf das Quartett um Balthazar Porritt, Dan Karpisek, Arthur Masurel und Daniel Pigrum (mit Coach Alec Tarashev). Im Startspiel gegen St. Gallen, die ohne ihre Nummer zwei in die Limmatstadt reisten, konnten sich die YSZ’ler es sogar leisten Spitzenspieler Balthazar nur im Doppel einzusetzen. Einzig Joshua Provenzano bot dem Heimteam Widerstand und siegte deutlich gegen Arthur und Dan. Im abschliessenden Einzel gelang Daniel dann aber mit 14-12 im Entscheidungssatz, nach zwei abgewehrten Matchbällen, der Coup. Ein Erfolg, der dem jungen Österreicher auch gutes Selbstvertrauen dürfte, wird es doch in vier Wochen an der Top 8 doch zur Neuauflage dieses Duells kommen.
Nach dem tollen 6:2-Auftakt konnten die Young Stars dann mit grosser Zuversicht ins nächste Spiel gegen Zürich-Affoltern gehen. Den errungenen Schwung konnten die Jungs eindrücklich mitnehmen und ihre Nachbaren, trotz starker Gegenwehr, gleich mit 6:0 niederringen, wobei der 3:0-Erfolg von Dan über die viel höher klassierte Lin Yun Wei das ganz grosse Highlight war!
Somit war klar, dass das letzte Spiel gegen Uster auch das alles entscheidende sein würde. Eine ganz schwere Aufgabe, hatten die Jungs bisher in den Mannschaftswettkämpfen mit den STTL-Spielerinnen Emily und Michelle Wu stets das Nachsehen gehabt. Gleich zum Auftakt musste Arthur sich der erst elfjährigen Emily in vier Sätzen geschlagen geben, während Daniel gegen U13-Europameisterin Michelle ebenso knapp unterlag. Trotz eines Sieges von Balthazar über seine letztjährige Mixed-Partnerin Yuling Li befand man sich nun in Rückstand. Doch Coach Alec schaffte es nun seine U13-Titelträger des Vorjahres eindrücklich zurück in die Partie zu bringen. So reüssierten Arthur und Daniel beide mit 3-1 und Balthazar vollbrachte gegen Michelle ein nicht mehr für möglich gehaltenes Comeback, als der NLC-Spieler im vierten Satz beim Stand von 6-10 gleich vier Matchbälle abwehrte! Entgegen aller Erwartungen führte jetzt auf einmal das Heimteam mit 4-2!!
Im Doppel spielten dann Balthazar und Arthur gegen die zwei Wu-Schwestern. Beflügelt von der Führung ihres Teams harmonierten die YSZ’ler grandios und setzten sich in drei unglaublich engen Sätzen durch. Damit war die Entscheidung gefallen. Daniel bezwang Yuling mit 3-1, bevor Balthazar auch gegen Emily im Entscheidungssatz die Oberhand behielt und den 6:2-Endstand perfekt machte. Dass Arthur gegen Michelle eine 2:0-Führung nicht in die Ziellinie bringen konnte, fiel also nicht mehr in die Resultatwertung.
U19
In Abwesenheit der Keusch-Brüder hatte der Trainerstab beschlossen die U15-Junioren Niklas Bichsel, Marius Naef und Lizhang Zhou neben Neuzugang Noah Aksöz aufzubieten. Doch im ersten Spiel gegen Wädenswil liess das Team von Coach Jill Wildberger diese Absenzen nicht auffallen. Ohne Anlaufschwierigkeiten bezwangen Niklas, Marius und Lizhang ihre Kontrahenten vom Zürichsee diskussionslos mit 6-0.
Im zweiten Match warteten dann die Gastgeber, welche mit Ostschweizer Meisterin Ruoqi Wei eine unschlagbare Nummer eins in ihren Reihen hatten. Da die gegnerische Nummer drei unseren Jungs aber ebenso deutlich unterlag, würden die drei Einzel gegen Yuchen Li de facto die gesamte Partie entscheiden. Doch an diesem Tag spielte der Affolterner, der regelmässig in unserem Verein trainiert, wie aus einem Guss und gestand seinen Trainingspartnern gerade mal zwei Sätze zu. Da Niklas/Marius im Doppel trotz phänomenaler Leistung Wei/Li in fünf Durchgängen unterlagen (nach 2:0-Führung, endete die Begegnung also mit einem dominanten 6-2 für Affoltern, die damit die Vorentscheidung im Kampf um die Qualifikation bejubeln durften.
Zum Abschluss kam es dann noch zum Duell mit einem ebenfalls ersatzgeschwächt angetretenen Kloten. Lizhang und Noah starteten mit zwei 3:0-Erfolgen, bevor Marius David Truong mit 13-11 im vierten Satz niederrang und das Polster seines Teams ausbaute. Zwar konnte dieser in der zweiten Runde gegen Noah gewinnen, dies blieb jedoch der einzige Sieg für die Unterländer. Lizhang und Marius gewannen ihre zweiten Einzel deutlich, ehe das Doppel Niklas/Marius mit einem weiteren tollen Auftritt den 6:1-Endstand sicherte und dem Tag einen versöhnlichen Abschluss bescherte.


